Nur noch bis zum Jahresende 2011 - Höhere Fördersätze für Brennwertheizung mit Solar
Dienstag, 15. November 2011 um 12:21 Uhr

Bis zum Jahresende gelten noch erhöhte Zuschüsse für Brennwertheizungen mit Solarthermie im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP). Da lohnt es sich, eine geplante Heizungsmodernisierung vorzuziehen.

Wer über eine Heizungserneuerung mit Einbindung von Solarwärme nachdenkt, sollte dies bis zum Jahresende 2011 in die Tat umsetzen. Denn so lange noch gelten erhöhte Fördersätze im Marktanreizprogramm (MAP) zur Nutzung erneuerbarer Energien.

An erstmalig installierten Solaranlagen zur Heizungsunterstützung beteiligt sich der Staat mit 120 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Ab Januar 2012 sinkt dieser Fördersatz auf 90 Euro. Wird gleichzeitig mit der Neuinstallation der Solaranlage ein alter Heizkessel durch ein Brennwertgerät ersetzt, gibt es zusätzlich einen Kesseltauschbonus von 600 Euro. Im nächsten Jahr wird dieser Bonus auf 500 Euro gesenkt.

Nach den derzeit gültigen Fördersätzen kommt beispielsweise bei der Anschaffung eines sparsamen Öl-Brennwertgerätes und einer zwölf Quadratmeter großen Solarthermieanlage eine Fördersumme von insgesamt 2090 Euro zusammen. Enthalten ist darin auch ein 50-Euro-Zuschuss für eine hocheffiziente Solarpumpe. Ab nächstes Jahr gibt es für dieselbe Heizanlage 460 Euro weniger staatliche Förderung.

Die Förderung kann erst nach Inbetriebnahme der Anlage beantragt werden. Der höhere Zuschuss wird gezahlt, wenn der Förderantrag bis zum 30. Dezember beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen ist. Er kann auch online gestellt werden. Antragsformular und weitere Details unter www.bafa.de.

Darüber hinaus können Heizungsmodernisierer von der ebenfalls noch bis zum Jahresende laufenden Aktion „Deutschland macht Plus“ profitieren. Hier wird der Einbau einer Öl-Brennwert-Solarheizung mit einer Heizöl-Prämie von 500 Litern unterstützt.
Mehr unter www.deutschland-macht-plus.de.

IWO, 2011

Quelle: Institut für Wärme und Oeltechnik e.V., Süderstraße 73a, 20097 Hamburg, Tel. 040 / 235 113 22, Fax 040 / 235 113 29, www.iwo.de