Moderne Heiztechnik senkt dauerhaft Energieverbrauch - Heizungserneuerung zahlt sich aus
Mittwoch, 01. Juni 2011 um 14:02 Uhr

Noch immer werden in Deutschland millionenfach veraltete Heizkessel betrieben – zum Nachteil für Umwelt und Haushaltskasse. Eine Heizungserneuerung lohnt sich und ist schnell umgesetzt.

Veraltete Heizkessel haben im vergangenen Winter in Millionen von Haus -halten die Heizkosten unnötig in die Höhe getrieben. Weil in alten Kesseln rund ein Drittel der eingesetzten Energie wirkungslos verpufft. Das schlägt bei gestiegenen Energiepreisen umso gravierender zu Buche. Der Energiespartipp für Besitzer veralteter Heizkessel lautet deshalb: Ersetzen Sie den Energieverschwender durch ein effizientes Brennwertgerät!

Moderne Brennwertheizungen senken dauerhaft den Verbrauch und dämpfen damit steigende Energiekosten. Wird ein veralteter Standardkessel beispielsweise durch ein modernes Öl-Brennwertgerät ersetzt, verringert sich der Heizölverbrauch um bis zu 30 Prozent. Denn ein Brennwertgerät wandelt die eingesetzte Energie nahezu vollständig in reine Nutzwärme um. Technisch veraltete Heizkessel hingegen nutzen oftmals nur 65 bis 70 Prozent. Unterm Strich zahlt sich die Anschaffung einer sparsamen Öl-Brennwertheizung über die laufende Energieersparnis in wenigen Jahren aus.

Wer zusätzlich die kostenlose Sonnenwärme zur Warmwasserbereitungund Heizungsunterstützung nutzen möchte, kann die Brennwertheizung mit einer Solaranlage kombinieren. Die Sommerpause der Heizung ist ein günstiger Zeitpunkt für eine Heizungserneuerung. Wenngleich ein Kesselaustausch ohnehin kein großer Akt ist. Die Installationsarbeiten sind üblicherweise nach eineinhalb bis zwei Tagen erledigt. Und Warmwasser steht zumeist schon am ersten Tag wieder zur Verfügung.

Einen ausgewiesenen Fachhandwerker für Ölheiztechnik in der Nähe ihres Wohnortes finden Modernisierungsinteressenten unter „Expertensuche“ im Internet-Ratgeber www.oelheizung.info. Unter derselben Webadresse bietet das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) auch eine Übersicht aller individuell in Frage kommenden staatlichen Fördermittel für eine Heizungsmodernisierung und andere energetische Sanierungsmaßnahmen. Berücksichtigt werden dabei nicht nur Bundes- und Landesprogramme, sondern auch Fördermöglichkeiten von Landkreisen und Kommunen.

In wenigen Schritten zur sparsamen Öl-Solar-Heizung

  • Die Handwerker bauen den alten Kessel aus und entsorgen ihn.
  • In den vorhandenen Schornstein wird ein Luft-Abgas-System aus Kunststoff eingezogen.
  • Der neue Brennwertkessel wird aufgestellt und an das Abgassystem angeschlossen.
  • Der neue Kessel und alle anderen nötigen Komponenten wie beispielsweise eine Umwälzpumpe werden in das bestehende System aus Heizkörpern und Leitungen eingebunden.
  • Die Solarkollektoren werden auf dem Dach montiert. Die Vor- und Rücklaufleitungen der Solaranlage werden verlegt.
  • Der großvolumige Pufferspeicher wird aufgestellt und mit Solaranlage und Heizkessel verbunden.
  • Die Warmwasserleitungen werden gedämmt und die Regelungstechnik aktiviert.
  • Der hydraulische Abgleich stellt abschließend sicher, dass die neue Heizanlage optimal arbeitet und jeder Heizkörper mit der erforderlichen Heizwassermenge versorgt wird.

Quelle: www.iwo.de, IWO, Süderstraße 73a,  20097 Hamburg, Tel. 0049 (0)40 235 113-22, Fax 0049 (0)40 235 113-29